Weltreise -> Uruguay: Erlebnisse, Route, Kosten

Sonnenuntergang in Cabo Polonio

Heute erzähle ich dir von Uruguay – dem dritten Land, das ich während meiner Weltreise besucht habe. Du erfährst, wie meine Route aussah, was ich alles erlebt habe und wie viel Geld ich in Uruguay ausgegeben habe. 

Warum Uruguay?

Von Uruguay habe ich bislang nicht viel gehört. Ich kenne niemanden, der bisher in Uruguay war. Das Land hat mich daher besonders neugierig gemacht. Da es super zu meiner Reiseroute passte, weil es sehr einfach ist von Brasilien über Uruguay nach Argentinien zu reisen, bat sich Uruguay als idealen „Zwischenstopp“ an und es stand schnell fest, dass ich Uruguay in meine Route integrieren werde.

Meine Route

Zwölf Tage verbrachte ich in Uruguay. Ich startete in Punta del Diablo und bewegte mich dann in südlicher Richtung an der Küste entlang. Etwa jeden zweiten Tag machte ich mich auf den Weg an einen neuen Ort und besichtigte Cabo Polonio, La Pedrera, Punta del Este, Montevideo und schließlich die Kleinstadt Colonia del Sacramento. Von dort ging es mit der Fähre nach Buenos Aires.
Es war sehr einfach und bequem
in Uruguay zu reisen, da es gute Busverbindungen zwischen den einzelnen Orten gab – ideal für Backpacker.

Anbei meine Route zur Veranschaulichung (detaillierte Darstellung durch Zoomen)

Was habe ich alles in Uruguay erlebt?

Zwölf Tage war ich in Uruguay und hatte eine tolle, entspannte Zeit dort.

Punta del Diablo

Nach dem Grenzübergang in Chuy war der Badeort Punta del Diablo mein erster Stopp in Uruguay. Hier verbrachte ich zwei Nächte in einem Surfer-Hostel, entspannte am Strand und erkundete den Santa Teresa Parque National mit dem Fahrrad. Abends saß ich mit den anderen Gästen im Hostel zusammen und kochte gemeinsam mit ihnen.

Cabo Polonio

Nach Punta del Diablo ging es ins Fischerdorf Cabo Polonio. Cabo Polonio liegt etwa 20 km entfernt von Punta del Diablo, mitten in einem Nationalpark in den Dünen. Schon die Anreise war ein Erlebnis. Vom Eingang des Nationalparks geht es mit speziellen LKW’s etwa 7 Kilometer quer durch die Dünenlandschaft, vorbei an einem Fluss und  entlang der Atlantikküste, bis schließlich das Fischerdorf ersichtlich wird.
In Cabo Polonio gibt es keine Straßen, keine Autos und kein Strom – lediglich Hütten, die sich mit Solar-Energie versorgen.
Ich habe die Ruhe in Cabo Polonio sehr genossen und mich wie in einer anderen Welt gefühlt
– ich war völlig tiefenentspannt und weit entfernt von jeglichem Alltags-Stress.
In Cabo Polonio bin ich durch die Dünen geschlendert, habe den Leuchtturm besucht und tolle Sonnenuntergänge und die zahlreichen Seerobben, die dort ansässig sind, beobachtet. Viel Zeit habe ich mir hier genommen, um Landschafts- und Tierfotos zu machen.

La Pedrera

Nach entspannten Tagen in Cabo Polonio ging meine Reise weiter nach La Pedrera. Hier machte ich wirklich gar nichts, außer am Strand entspannen und Bücher zu lesen. Im Hostel, wo ich untergebracht war, war ich der einzige Gast, weil die Saison sich schon gegen Ende zuneigte.
Ich war relativ froh, als ich nach zwei Nächten weiter ins lebhaftere Punta del Este zog.

Punta del este

Das kleine Örtchen La Pedrera war mir etwas zu ruhig und ich fühlte mich etwas einsam. Punta del Este war dann der ideale Ausgleich dazu.

In Punta del Este verbrachte ich Zeit am Playa Brava und besichtigte die berühmte Sehenswürdigkeit La Mano. Außerdem besuchte ich einen Leuchtturm und genoss den Sonnenuntergang vom Hotel Casa Pueblo – einer der schönsten Sonnenuntergänge, die ich je gesehen habe.
Meine Lieblingsumgebung in Punta del Este war der Hafen. Dort beobachtete ich Seelöwen und gönnte mir abends in Restaurants leckeren Fisch.

Montevideo

In Uruguay’s Hauptstadt verbrachte ich drei Tage. Ich nahm an einer Free-Walking-Tour teil und erkundete den Plaza Independencia. Außerdem schlenderte ich über den Markt Mercado del Puerto, wo ich unterschiedliche Spezialitäten, wie z.B. Medio y Medio – ein Mischgetränk aus Weißwein und Champagner bzw. Sekt. – probierte.

Des Weiteren entspannte ich am Strand und machte lustige Fotos mit bzw. auf dem Montevideo-Schriftzug.

Colonia del sacramento

In Colonia del Sacramento – der ältesten Stadt in Uruguay – kam ich nachmittags mit dem Bus an. Ich schlenderte gemütlich durch die historische Altstadt, besuchte den Leuchtturm und eine Kathedrale und genoss die Sonne am Río de la Plata.

Abends ging ich noch gemütlich essen und rundete meinen Aufenthalt in Uruguay damit perfekt ab. Am nächsten Morgen ging es für mich mit der Fähre nach Buenos Aires.

Kosten: Was habe ich ausgegeben?

Vor meiner Weltreise habe ich mir ein Budget von 1.000 Euro pro Monat gesetzt, also ca. 33,30 Euro pro Tag. Da ich 12 Tage in Uruguay war ergibt sich ein Soll-Budget von 399,60 Euro.
In Uruguay habe ich 352,20 Euro, also fast 50 Euro weniger als eigentlich geplant, ausgegeben.

Die Verteilung der Kosten sieht folgendermaßen aus:

Ich bin sehr glücklich, dass ich mein Budget in Uruguay nicht überschritten habe, denn Uruguay ist das teuerste Land in Südamerika und wird nicht umsonst die Schweiz Südamerikas genannt.

Vor allem Lebensmittel und Restaurantbesuche sind teurer als in Deutschland. In Uruguay habe ich daher oft gekocht oder mir etwas im Supermarkt gekauft und war nur selten in einem Restaurant essen. Ein Softgetränk kostet hier schon mal 4 – 5 Euro, ein Bier etwa 6 bis 8 Euro.
Trotz Sparmaßnahmen stellen meine  Verpflegungskosten den größten Kostenaufwand in Uruguay dar.

Der zweitgrößte Anteil entfällt auf die Kosten für Unterkünfte. In Uruguay habe ich zum Teil Couchsurfing genutzt und konnte somit einige Unterkunftskosten sparen. Für 12 Tage Uruguay habe ich nur knapp 100 Euro für Unterkünfte ausgegeben. Generell muss ich aber sagen, dass sich die Hostel-Preise noch im Rahmen hielten. Alle Hostels, in denen ich war kosteten zwischen 8 und 16 Euro pro Nacht.

Anders als in Deutschland habe ich den Transport in Uruguay nicht als teuer empfunden. Für wenige Euros konnte ich mit dem Bus zwischen meinen einzelnen Etappen reisen.

Meine Kosten für Sightseeing und Kultur liegen auch sehr gering, da ich nur einmal eine geführte Tour buchte, und sonst lieber auf eigene Faust, z. B. mit dem Fahrrad unterwegs war.

Hier ein detaillierter Überblick über die einzelnen Kostenpunkte:

Impressionen aus Uruguay

Nach allen Informationen zu Erlebnissen, Route und Kosten, zeige ich dir nun meine Lieblingsbilder aus Uruguay.

Santa Teresa Nationalpark
Santa Teresa Nationalpark
am Strand im Santa Teresa Nationalpark
am Strand im Santa Teresa Nationalpark
Santa Teresa Nationalpark
Santa Teresa Nationalpark
Cabo Polonio
Leuchtturm in Cabo Polonio
Leuchtturm in Cabo Polonio
Ausblick vom Leuchtturm
Ausblick vom Leuchtturm
Cabo Polonio zu Sonnenuntergang
Cabo Polonio zu Sonnenuntergang
Sonnenuntergang in Cabo Polonio
Sonnenuntergang in Cabo Polonio
Küste in La Pedrera
Küste in La Pedrera
Punta del Este
Punta del Este
Sonnenuntergang in Punta del Este
Sonnenuntergang in Punta del Este
La Mano in Punta del Este
La Mano in Punta del Este
blaue Kathedrale in Punta del Este
blaue Kathedrale in Punta del Este
Hotel Casa Pueblo
Hotel Casa Pueblo
Sonnenuntergang im Casa Pueblo
Sonnenuntergang im Casa Pueblo
Sonnenuntergang im Casa Pueblo
Sonnenuntergang im Casa Pueblo
Sonnenuntergang im Casa Pueblo
Sonnenuntergang im Casa Pueblo
Sonnenuntergang am Meer
Sonnenuntergang am Meer
ein Seelöwe am Hafen
ein Seelöwe am Hafen
Yachthafen in Punta del Este
Yachthafen in Punta del Este
Free-Walking-Tour in Montevideo
Free-Walking-Tour in Montevideo
Plaza Independencia in Montevideo
Plaza Independencia in Montevideo
Schlüssel-Brunnen in Montevideo
Schlüssel-Brunnen in Montevideo
auf dem Montevideo-Schriftzu
auf dem Montevideo-Schriftzu
bunte Häuser im Barrio Reus
bunte Häuser im Barrio Reus
in Colonia del Sacramento
in Colonia del Sacramento
Kathedrale in Colonia del Sacramento
Kathedrale in Colonia del Sacramento
Rio de la Plata
Rio de la Plata
Leuchtturm in Colonia del Sacramento
Leuchtturm in Colonia del Sacramento

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