Auf Schatzsuche in Málaga

Ende Mai letzten Jahres habe ich 6 Tage bei Freunden in der andalusischen Stadt Málaga verbracht.
Heute möchte ich von einer ganz besonderen Tour berichten, die ich dort gemacht habe – ich habe mich nämlich auf Schatzsuche begeben. 🙂

Stadtführung mal anders

Dank i cachr Málaga erlebte ich eine ganz neue, spannende Art der Stadtführung. i cachr Málaga bietet keine klassischen Touristenführungen durch Guides an, sondern hat eine Tour entwickelt, bei der man die Stadt mithilfe von GPS-Geräten selbst interaktiv erkunden kann. Urlauber werden auf Schatzsuche geschickt und lösen Rätsel an den verschiedenen Sehenswürdigkeiten von Málaga, um am Ende einen geheimen Schatz zu finden.

Die Tour startete am Plaza de la Constitución (dt. Platz der Verfassung), im Herzen des Zentrums von Málaga. Dort bekam ich von den Erlebnis-Guides eine kurze Einführung und eine Stofftasche mit allen Materialien, die für die Schatzsuche benötigt werden. Enthalten war z. B. das GPS-Gerät und ein Schatzbuch mit interessanten Informationen zu den Sehenswürdigkeiten und einer verschlüsselten Botschaft, die ich während der Tour entziffern musste. Außerdem befanden sich hilfreiche Erklärungen zur Bedienung des GPS-Gerätes im Schatzbuch – Na dann konnte es ja losgehen!

1) Plaza de la Constitución

Der Plaza de la Constitución existiert seit dem 15. Jahrhundert und hatte bisher einige Namen, wie z. B. „Plaza Mayor” (Hauptplatz), „Plaza de las 4 Calles“ (Platz der vier Straßen) und „Plaza Real” (Königsplatz). Seit dem Jahr 1812 trägt er den Namen Plaza de la Constitución. Vom Plaza de la Constitución sind alle Sehenswürdigkeiten in Málaga gut zu erreichen – Er ist daher ein idealer Ausgangspunkt, um die Stadt zu erkunden.

Der Plaza de la Constitución

Der Platz ist sehr schön und vor allem richtig sauber. Die Pflastersteine sind hell und spiegelglatt, da der Platz täglich gereinigt wird. Gut Entspannen lässt es sich auf einer der Sitzgelegenheiten mit Blick auf den Brunnen Carlos V. oder in den zahlreichen Cafés und Restaurants, die den Platz umgeben.
Zu empfehlen ist z. B. die Bäckerei Canasta Pandería. Egal, ob du Lust auf ein süßes Gebäck hast oder dir nach einem herzhaften Empanadilla (Teigtasche) ist, du findest dort eine große Auswahl an Leckereien. Sehr gut geschmeckt haben mir dort die Brötchen. Ich habe oft Körnerbrötchen oder Brötchen, die mit Walnüssen gefüllt waren, gekauft. Die Brötchen kosten ca. 30 Cent, alles andere ist in der Canasta Pandería auch recht preiswert.

Blick auf den Brunnen Carlos V. aus dem 17. Jahrhundert

Nachdem ich mein erstes Rätsel am Plaza de La Constitución gelöst hatte, ging es weiter zur zweiten Station – der Kathedrale von Málaga.

2) Kathedrale von Málaga

Die Kathedrale von Málaga oder auch Santa Iglesia Catedral Basílica de la Encarnación wurde zwischen 1528 und 1782 erbaut. Sie zählt zu den schönsten Bauten der andalusischen Renaissance und ist auch als „La Manquita“ (dt. Die Einarmige) bekannt. Diesen Beinamen trägt die Kathedrale, da sie aus Mangel an finanziellen Mitteln nur einen Turm – anstatt der ursprünglich geplanten zwei -besitzt. Die Kathedrale ist 87 Meter hoch und damit nach der Giralda in Sevilla die zweithöchste Kirche in Andalusien. Im Inneren der Kathedrale befinden sich mächtige Säulen, beeindruckende Wand- und Deckenverzierungen und gigantische Orgeln. In den vier Kapellen der Kathedrale sind zahlreiche Gemälde von bedeutenden Künstlern zu sehen.

Kathedrale von vorne
Kathedrale von der Seite

Besonders schön fand ich den kleinen Park der Kathedrale. Dort kannst du zwischen Orangenbäumen und kleinen Teichen entspannen. Die Kathedrale ist täglich, außer Sonntags und an Feiertagen, geöffnet und kostet für Erwachsene 5 Euro Eintritt. Seit Mai 2015 gibt es die Möglichkeit für 6 Euro eine Führung auf das Dach der Kathedrale zu buchen und eine spektakuläre Aussicht über Málaga zu genießen.
Tipp: Möchtest du die Kathedrale von innen anschauen, aber Geld sparen, kannst du diese während der Gottesdienste besuchen. Der Eintritt ist frei, jedoch sind sind nicht alle Bereiche zugänglich.

Nach meinem Stopp an der Kathedrale navigierte mich das GPS-Gerät weiter durch die kleinen, verwinkelten Gassen Málagas. Kurz vor meiner nächsten Station, dem El Pimpi, kam ich an einer bunten Wandbemalung vorbei.

bunte Wandbemalung

3) El Pimpi

Das El Pimpi ist eine der ältesten und bekanntesten Bodega-Bars in Málaga. Es liegt gegenüber der Festungsanlage Alcazaba.

Das El Pimpi besteht seit 1971 und befindet sich in einem Gebäude, was ehemals ein Kloster beherbergte und 1800 erbaut wurde. Der Name des Restaurants geht auf die berühmte Sozialfigur Pimpi zurück, die Schiffsreisenden bei ihrer Ankunft am Hafen von Málaga half. Im El Pimpi waren bereits berühmte Persönlichkeiten, wie Antonio Banderas oder die Familie von Picasso zu Gast. Das Innere des El Pimpi ist mit Weinfässern, auf denen sich die Persönlichkeiten verewigt haben und vielen Pflanzen ausgestattet. Außerhalb befindet sich eine Terrasse mit Blick auf die Alcazaba.

El Pimpi mit Blick auf die Alcazaba

Im El Pimpi gibt es viele Leckereien, wie z.B. Patatas Bravas oder Tortilla. Wir haben meinen letzten Abend in Málaga gemütlich dort ausklingen lassen und hauchdünnen Jamon Iberico de Bellota oder Croquetas, ähnlich wie die deutschen Kroketten, gegessen. Passend dazu tranken wir süßen Málagawein. Das Essen hat gut geschmeckt und war qualitativ sehr hochwertig. Auch der Ausblick auf die Alcazaba ist – besonders bei Sonnenuntergang – wunderschön. Allerdings ist das El Pimpi etwas teurer als die meisten Restaurants in Málaga. Für die spanischen Spezialitäten und etwas Wein haben wir ca. 40 Euro bezahlt. Das El Pimpi ist täglich von 10 bis 2 Uhr geöffnet.

Unser Essen im El Pimpi

4) Plaza de la Merced

Die 4. Station der Schatzsuche war der Plaza de la Merced. Er gilt als der älteste und berühmteste Platz Málagas. Er hieß vor 500 Jahren noch Plaza de Mercado und wurde für Märkte, Versteigerungen, Kundgebungen und Wahlen genutzt. Einige Zeit später lernten sich dort die Eltern von Pablo Picasso kennen. Picasso wurde schließlich 1881 in einem Haus am Plaza de la Merced geboren, was noch heute für 2 Euro besichtigt werden kann.

Am Plaza de la Merced

Zu Ehren von Picasso befindet sich eine Statue des Künstlers auf dem Plaza. Um dieser Statue die verdiente Aufmerksamkeit zu widmen, hat sich i cachr Málaga eine besonders tolle Idee überlegt und im Schatzbuch dazu angeregt, einen Schnappschuss mit Picasso zu machen. In meinem Stoffbeutel fanden sich einige Accessoires, die ich dazu nutzen konnte. Ich entschied mich für ein Sonnenbrillen-Selfie mit dem Künstler und zog damit einige lachende Blicke auf mich. 🙂

Selfie mit Picasso

Die Picasso-Statue ist jedoch nicht das einzige Denkmal auf dem Plaza de la Merced. In der Mitte des Platzes befindet sich ein Obelisk-Denkmal. Es wurde im 19. Jahrhundert zu Ehren des spanischen Generals Don José Maria Torrijos und seinen 48 Kameraden erbaut, die 1831 am Strand von Málaga erschossen wurden.  Im unteren Teil des Denkmals sind die Überreste von Torrijos begraben – der obere Teil ist mit 49 bronzenen Kronen verziert, die den 49 Gefallenen gewidmet sind.

Obelisk-Denkmal

Der Plaza de la Merced ist ein wirklich schöner Platz mit zahlreichen Bars und Restaurants. Ich habe dort eine kleine Pause eingelegt und die warmen Sonnenstrahlen genossen.
Nachdem ich neue Energie getankt hatte, führte mich das GPS-Gerät zum Teatro Cervantes.

5) Teatro Cervantes

Das Teatro Cervantes ist das älteste Bühnentheater Málagas und zählt zu den berühmtesten Veranstaltungsplätzen der Region. Es wurde 1869 erbaut, nachdem das damalige Teatro de la Libertad, was sich an gleicher Stelle befand, vollständig bei einem Brand zerstört wurde.

Das Teatro Cervantes wurde am 17. Dezember 1870 mit der Oper „Wilhelm Tell“ eröffnet und ist benannt nach dem Autoren von Don Quijote. Das Teatro ist ein viereckiges, helles Gebäude, was -besonders im Sonnenlicht- sehr einladend wirkt. Das Innere des Theaters ist im damaligen Stil gestaltet und die Decke des Zuschauerraums mit einem riesigen Ölgemälde verziert. Im Teatro, das Platz für bis zu 1.171 Zuschauer bietet, finden heute Veranstaltungen vieler Stilrichtungen statt, wie z. B. Komödien, Opern, Ballette und Konzerte. Tickets für Vorstellungen kannst du hier kaufen.
Sollte bei diesen Veranstaltungen nichts für dich dabei sein, kannst du jeden Mittwoch ab 21 Uhr eine Zirkusshow mit Jongleuren, Musik und akrobatischen Einlagen auf dem Vorplatz des Theaters genießen oder den Abend mit Wein und Tapas in einem der Cafés am Theaterplatz ausklingen lassen.

Das Teatro Cervantes

Nachdem ich mein Rätsel am Teatro gelöst hatte, führte mich der Weg weiter durch schmale Gassen mit vielen kleinen Läden und süßen Cafés, bis ich schließlich vor dem Casa Invisible stand.

6) Casa Invisible

Das Casa Invisible – das unsichtbare Haus – ist keine klassische Sehenswürdigkeit in Málaga, sondern vielmehr ein Ort, um sich ein wenig vom Sightseeing auszuruhen. Das Casa Invisible gilt als Kulturzentrum und ist ein echter Geheimtipp der Malagueños. Wöchentlich finden dort Konzerte, Vorträge oder Theatervorstellungen statt.
Der Innenhof des Casas ist eine kleine Ruheoase. Es ist sehr angenehm, inmitten von Pflanzen und bunter Wandbemalung einen Kaffee zu trinken und spanische Spezialitäten zu genießen. Das Essen ist lecker und wirklich günstig. Ein Tapas-Teller kostet nur 1,50 Euro und auch die Getränkepreise sind vollkommen in Ordnung. Besonders zu empfehlen sind die veganen Spezialitäten, wie z. B. Chili sin Carne für 3 Euro. Das Casa Invisible ist täglich von 10 Uhr morgens bis 0 Uhr nachts geöffnet.

Leider habe ich vergessen das Casa Invisible zu fotografieren, daher habe ich ein Foto eines Málaga-Urlaubers eingefügt, was im Februar aufgenommen wurde.

Im Casa Invisible

7) Museo Carmen Thyssen

Die 7. Station der Schatzsuche war das Museo Carmen Thyssen. Es wurde 2011 eröffnet und ist benannt nach der spanischen Kunstsammlerin Carmen Thyssen, die alle Gemälde an das Museum stiftete. Im Museum kannst du dich von 230 Werken – hauptsächlich aus der einheimischen Kunst des 19. Jahrhunderts – inspirieren lassen. Dort finden außerdem regelmäßig wechselnde Ausstellungen statt.
Da ich keine große Kunstliebhaberin bin, bin ich nicht in das Museum hineingegangen und habe mir stattdessen die schönen Gebäude des Museums von außen angeschaut.
Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag zwischen 10:00 und 20:00 geöffnet und kostet 6 € Eintritt für Erwachsene.
Tipp: Wenn du Geld sparen möchtest, kannst du das Museum Sonntags ab 17:00 besuchen, denn da ist der Eintritt frei.

Museo Carmen Thyssen

Nachdem ich mein Rätsel am Museum gelöst hatte, navigierte mich das GPS-Gerät in Richtung Südwesten, bis ich eine große Markthalle erreichte.

8) Mercado Central de Atarazanas

Der Atarazanas Markt ist der älteste und größte Markt in Málaga. Er wurde 1876 auf einem ehemaligen Werftgelände erbaut und ist nach dem spanischen Wort für Werft (ataranza) benannt. Aus dieser Zeit ist noch das 25 Meter hohe arabische Eingangstor erhalten geblieben.
Das Marktgebäude steht seit 1979 unter Denkmalschutz und besteht aus drei Hallen, in der Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch und viele andere Lebensmittel gekauft werden können.

Ein Besuch des Marktes ist ein Erlebnis für alle Sinne. Während ich durch die Halle lief, sah ich viele bunte Früchte, exotische Säfte sowie eine riesige Auswahl an Oliven und nahm den Geruch von Gewürzen oder Meeresfrüchte wahr.
Im Markt kannst du sowohl gut und recht günstig einkaufen, aber auch direkt an den Ständen essen. Viele Stände bieten z. B. Tapas, Empanadilla oder frittierten Fisch an. Besonders empfehlen kann ich die verschiedenen Oliven-Sorten. Sie sind so lecker und aromatisch und kein Vergleich zu den Oliven, die man in Deutschland zu kaufen bekommt. Ich habe mir dort oft ein Schälchen Oliven (250 Gramm) für 1,50 bis 2,50 Euro gekauft. In Deutschland zahlt man hierfür etwa 4 Euro.
Wenn du in Málaga bist, sollte ein Besuch dieses Marktes nicht fehlen. Von Montag bis Samstag zwischen 8 und 14 Uhr kannst du das Marktgeschehen miterleben.

Im Mercado Central de Atarazanas

Nach meinem Stopp im Markt, führte mich das GPS-Gerät aus dem Stadtzentrum in Richtung Hafen. Ich genoss unter anderem die Aussicht auf das Riesenrad La Noria de Málaga, das mit 70 Metern Höhe einen der besten Ausblicke auf die Stadt bietet.

rechts zu sehen: das Riesenrad La Noria de Málaga

9) Parque de Málaga

Meine nächste Station lag im kleinen Dschungel von Málaga – dem Parque de Málaga.

Der promenadenartige Park gilt als die grüne Seele der Stadt. Er entstand bereits im Jahr 1899 und wurde bis heute immer weiter ergänzt. Im Park lassen sich bis zu 364 verschiedene Pflanzenarten aus 5 Kontinenten bewundern, wie z. B. Bambus aus Asien oder Paradiesvogelblumen aus Südafrika.
Neben der wunderschönen Pflanzen gibt es im Park auch zahlreiche Skulpturen, Denkmäler und Brunnenanlagen. Nach ca. 3 Stunden im warmen Stadtzentrum habe ich es sehr genossen auf einer Bank im Schatten der Pflanzen zu entspannen.
Tipp: Besuche den Parque de Málaga wenn möglich morgens, wenn dort noch nicht so viel los ist. Zur Mittagszeit ist der Park recht überlaufen und es kommen unter anderem viele Geschäftsleute in den Park, um dort ihre Pause zu verbringen.

Im Parque de Málaga

Nachdem ich im Park das für mich kniffligste Rätsel der Tour gelöst hatte, machte ich mich auf den Weg zu meinem letzten Stopp.

10) Alcazaba mit römischem Theater

Die Alcazaba ist eine Festungsanlage oberhalb des Zentrums von Málaga und wird von den Malagueños auch „kleine Alhambra“ genannt. Sie zählt zusammen mit der Burgruine Castillo de Gibralfaro zu den bedeutendsten historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Die Alcazaba entstand im 11. Jahrhundert und wurde im 16. Jahrhundert erweitert und verschönert. Sie war damals das Wahrzeichen der Stadt und die Residenz arabischer Herrscher. Die Burg Gibralfaro liegt oberhalb der Alcazaba und ist über einen Weg von dort aus zu erreichen. Sie wurde im 14. Jahrhundert zum Schutz der Alcazaba gebaut.
Die Festungsanlage, die 1931 restauriert wurde, besteht aus zahlreichen Türmen, Palästen, Gartenanlagen und Innenhöfen. Außerdem befinden sich in der Alcazaba zwei Museen für Archäologie und Keramik.

Die Alcazaba

Ich habe mich in der Anlage etwas länger aufgehalten und mir genug Zeit genommen, alles zu erkunden. Die Wege sind teilweise relativ steil und führen über grobes Kopfsteinpflaster – aber es lohnt sich. Während ich durch die Anlage lief, kam ich an vielen Gärten mit Palmen oder Orangen- und Jasminbäumen vorbei. Auch die Innenhöfe der Alcazaba sind schön angelegt – viele davon mit einem Brunnen in der Mitte.

In der Alcazaba

Je weiter ich die Wege nach oben ging, desto beeindruckender wurde die Aussicht.

auf dem Weg nach oben

Auf verschiedenen Aussichtsplattformen genoss ich den grandiosen Blick über Málaga und sah z. B. den Hafen oder die Stierkampfarena. Die beste Sicht auf Málaga hast du allerdings, wenn du bis zum Gibralfaro läufst.

Blick von der Alcazaba auf die Innenstadt von Málaga
oben angekommen – im Hintergrund der Hafen

Wenn du in Málaga bist, solltest du die Alcazaba unbedingt besuchen. Es lohnt sich gleich doppelt – Zum einen aufgrund der tollen Festungsanlage und zum anderen aufgrund des schönen Ausblicks auf Málaga, den du von dort genießen kannst. Schwierig wird ein Besuch jedoch mit Kinderwagen oder Rollstuhl aufgrund des Kopfsteinpflasters und vielen Treppen.
Die Alcazaba ist täglich geöffnet. Der Eintritt kostet 2,20 Euro, ein Kombiticket mit der Burgruine Gibralfaro kostet 3,55 Euro.
Tipp: Kostenlosen Eintritt für die Alcazaba und die Burgruine Gibralfaro bekommst du Sonntags ab 14:00.

Am Fuße der Alcazaba befindet sich das römische Theater, was im 1. Jahrhundert unter dem römischen Kaiser Augustus entstand. Die Überreste wurden allerdings erst im Jahr 1951 bei archäologischen Arbeiten entdeckt. Bis heute wurden fast alle Elemente des Theaters freigelegt und Besucher können z. B. die Bühne, den Zuschauerbereich oder eine kleine Ausstellung mit Gegenständen aus der römischen Besatzungszeit besichtigen. Der Eintritt ins Römische Theater ist frei, also sollte ein Besuch bei einer Sightseeing-Tour in Málaga nicht fehlen.

Alcazaba mit römischem Theater im Vordergrund

Der geheime Schatz von Málaga

Nun hatte ich alle Rätsel gelöst und die geheime Botschaft entziffert, also folgte ich – wie im Schatzbuch aufgefordert- den Stufen des geheimen Pfades. Dort empfingen mich die Erlebnis-Guides mit dem Schatz. Nachdem ich ihnen die entzifferte Botschaft mitteilte, wurde die Schatztruhe für mich geöffnet und ich konnte meinen Schatz entgegen nehmen. Dieser Moment war für mich ein richtiges Erfolgserlebnis und ich war überglücklich.

Abschließend kann ich sagen, dass ich eine spannende und interessante Schatzsuche erlebte. Ich habe Málaga interaktiv entdeckt und dadurch wahrscheinlich mehr über die Sehenswürdigkeiten gelernt, als wenn ich an einer klassischen Touristenführung teilgenommen hätte.
Das Lösen der Rätsel hat Spaß gemacht und war auch nicht zu zeitintensiv oder schwierig. Ich konnte mir meine Zeit selbst einteilen und entscheiden, welche Sehenswürdigkeit ich näher besichtige oder wo ich eine Pause mache. So nahm ich mir z. B. für die Alcazaba besonders viel Zeit. Nun weiß ich viele interessante Dinge über Málaga und habe schöne Erinnerungsfotos. Auch die Hinweise im Schatzbuch, z. B. zur spanischen Küche oder zum Flamenco-Tanz sowie die Idee mit dem Picasso-Schnappschuss fand ich sehr gelungen. Ich kann die Tour absolut empfehlen.

Für die Tour ist eine Zeit von ca. 3,5 bis 4 Stunden angegeben, ich war allerdings länger unterwegs. Sie kostet 25 Euro für Erwachsene und 20 Euro für Studenten oder Schüler. Für Familien gibt es besondere Angebote.

Wenn du auch spannende Rätsel lösen und dich auf Schatzsuche durch Málaga begeben möchtest, kannst du hier deine ganz persönliche Schatzsuche buchen. Worauf wartest du noch? 🙂

Diesen Artikel habe ich mit Unterstützung von i cachr Málaga verfasst. Ich freue mich über jeden Kommentar mit Lob oder Kritik.
Viele Grüße, Jasmin

 

–> weitere Empfehlungen für Málaga und die Umgebung findest du in meinen Artikeln 5 weitere Dinge, die du in Málaga tun kannst und Ein Ausflug zum einst gefährlichsten Weg der Welt.

 

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